RSC-Rot-Gold-Bremen
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Durch die Fehn am 26. Juni, 2016

Text: Axel Vette; Fotos: Unbekannt

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Durch das wunderbar ebene Fehngebiet rund um Leer, wo man montags schon sehen kann, wer Mittwoch zu Besuch kommt, führte die gestrige RTF. Zusammen mit Hartmut Intelmann radelte ich bei stetigem (Gegen-)Wind, durch die grüne Wiesenlandschaft, entlang den zahllosen dunkel glänzenden Kanälen. Am Ende setzten wir mit einer Fähre auf das andere Ufer über und erreichten nach knapp 130 Kilometern und vier Kontrollpunkten gerade noch rechtzeitig das Ziel, bevor der Regen einsetzte.
Noch schnell einen Kaffee, und dann nach Bremen, um das EM-Spiel Deutschland gegen die Slovakei zu sehen.

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5. HessenRunde am 25./26. Juni 2016

Text: Manfred Peschka; Foto: Unbekannt

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Marius und ich hatten uns angemeldet und waren gespannt darauf, was uns erwarten würde.
Das Wetter
Durchwachsen! Der Deutsche Wetterdienst hatte schlechtes Wetter bis hin zu Unwetter vorhergesagt. Und der Deutsche Wetterdienst hatte Recht. Am Samstag hatten wir alle Sorten von Regen bis hin zum Hagel. Zwischendurch schien aber auch die Sonne, so dass die nassen Klamotten sehr schnell trockneten. Entschädigt wurden wir am Sonntag mit bestem Wetter, etwas kühl am Morgen, den ganzen Tag über sonnig.
Die Strecke:
Wunderschön! Streckenführung durch den Kellerwald, am Edersee entlang, auf dem Vulkanradweg über den Vogelsberg. Übernachtet haben wir in einem Gasthof in Aufenau. Am Sonntag ging es durchs Kinzigtal, nachdem Fulda auf kleinen Sträßchen umfahren war, ging es in die Rhön, genauer gesagt die Kuppenrhön. Über Bad Hersfeld und das Fuldatal kamen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Die Organisation:
Perfekt! Volker hielt vor Abfahrt eine kurze Ansprache und erklärte die Regeln. Vier Guides – erkennbar an den roten Fähnchen am Sattel – sorgten dafür, dass die Gruppe zusammen blieb und die richtige Richtung einschlug. Wenn der Weg schmal wurde, z.B. auf den befahrenen Radwegen, wurde aus Sicherheitsgründen die Gruppe in drei kleine Gruppen geteilt, die zeitversetzt führen.
Die Verpflegung:
Gigantisch! Was das Verpflegungsteam an den Stationen aufgefahren hat, ist kaum zu toppen. Vielleicht von Bocuse (lebt der eigentlich noch?). Selbstgemachte Salate, Frikadellen, Antipasti, belegte Brötchen, … und leckeren Süßkram. Sonntagmittag wurde Rast in Phillippstal gemacht, in einer Gaststätte gab es Pasta. So was von al dente! Genau auf den Punkt gegart. Und da im Laufe einer solchen Veranstaltung die körpereigenen Reserven angegriffen werden, wurde in Binsförth ein Kuchenbuffet aufgefahren.
Der Service:
Vorbildlich! Es gab ein Begleitfahrzeug mit Reparaturservice, welches gleichzeitig als Besenwagen fungierte. Der mitgeführte Anhänger war auf der Rückseite formatfüllend mit einem Plakat bestückt, welches auf die 50 Radsportler vor dem Fahrzeug aufmerksam machte und um Vor- bzw. Rücksicht bat. Ein schönes Detail!
Die Stimmung:
Locker! Volker und sein Team verstanden es, eine für alle Teilnehmer angemessene Geschwindigkeit einzuschlagen. Wegen des Fußballspiels Deutschland : Slowakei wurde am Sonntag das Tempo leicht erhöht. Unter den Teilnehmern waren einige Fußballfans ... Mein persönlicher Höhepunkt auf der Tour war die Ankunft im Ziel. Nicht nur, weil ich die Tour geschafft hatte, sondern weil es ein eiskaltes Radler – natürlich alkoholfrei – gab.
Die Schlussfolgerung:
Im nächsten Jahr muss ich wieder dabei sein. Vielen Dank an den RSC Fuldabrück, an Volker, die Verpflegungsmädels, die Begleitfahrer für die Organisation und Durchführung dieser außergewöhnlichen Veranstaltung. Mein besonderer Dank geht an Leo. Du weißt schon wofür!

2016 RTF Sauerlandklassiker – ein Highlight

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Text: Axel Vette; Fotos: Unbekannt

Die Anreise fand schon am Abend vor dem Start in Eslohe statt, und bei schönem Wetter startete ich auf die 114 Kilometer lange Strecke durch das herrliche Sauerland!
Grüne, saftige Wiesen, langezogene Täler, Fachwerkhäuser, lange Anstiege bis auf über 800m zum Kahlen Asten und rasante Abfahrten hinunter in beschauliche Dörfer machten diese Tour zu meinem bisherigen Saisonhighlight.
Bei der ersten Rast traf ich noch den Radsportfreund Rainer von der RRG-Bremen mit seinen Vereinskameraden, und zusammen fuhren diese bemerkenswerte Schleife. Im Ziel angekommen trafen wir andere Radler von unterwegs, tauschten noch diverse Anekdoten aus, und anschließend verabschiedeten wir uns mit der Absicht, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Vier Tage auf Flussradwegen vom 7. – 10.7.2016

Text und Foto: Erhard Heintze

DSC00152Schon immer hatte ich vor, einmal von Frankfurt am Main nach Bremen zu radeln. Eine schöne und geeignete Strecke schien mir entlang der Flüsse Main, Kinzig, Fulda und Weser zu sein, die ich vor einigen Tagen in Angriff nahm.

Von Frankfurt aus ging es den Main-Radweg (Hess. Fernradweg R 3) nach Hanau, dann entlang der Kinzig über Gelnhausen, Steinau und Schlüchtern bis Fulda (112 km). Am nächsten Tag entlang des Fulda-Radweges (Hess. Fernradweg R 1) über Bad Hersfeld, Bebra und Rotenburg a.d.Fulda bis Melsungen (113 km). Ein lustiges Erlebnis war die Überfahrt mit der einzigartigen Fahrradseilbahn zwischen Binsförth und Beiseförth, wo man kräftig mit den Armen kurbeln musste. Von Melsungen ging es weiter entlang der Fulda über Kassel nach Hann. Münden, von dort entlang der Weser bis Bad Karlshafen (117 km). Am vierten Tag, immer noch auf dem R1-Radweg gings bis Hameln (96 km) und von dort mit dem Abholauto nach Bremen. Die Strecke Hameln – Bremen wird demnächst einmal nachgeholt.

Lobenswert die hervorragende Ausschilderung der R3 – und R1-Radwege, so dass man sich nie verfahren konnte. Besonders schön die Strecken von Fulda bis Melsungen, von Melsungen bis Hann.Münden und von Bad Karlshafen bis Hameln. Mit Rennrad und Rucksack war das Fahren meist problemlos möglich, da die Radwege überwiegend gut asphaltiert waren. Aber auch kleinere Schotterpassagen waren mit 7 Bar unkompliziert zu befahren.

Vereinsreise 2016 vom 24. bis 30. Juli, 2016 - Bundes-Radsport-Treffen in Bonn

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Text: Rolf Fellermann; Fotos: Rolf Fellermann + Unbekannt

RSC-Rot-Gold hat Bremen erfolgreich beim Bundes-Radsport-Treffen in Bonn vertreten. 14 RSC-Mitglieder und -Freunde haben insgesamt 3.444 km rennrad-sportlich gemeistert. Damit hat Rot-Gold erstmals einen guten 18. Mittelfeldplatz in der BRT-Vereinswertung erzielt.
Die Touren führten durch Bonn über Rheinbrücken ins Umland mit Drachenfels, Westerwald und Eifel-Ausläufer.
Reichlich Höhenmeter waren zu erklimmen.
Auch die Club-Aktivitäten kamen nicht zu kurz: unsere 4 mitgereisten Damen erkundeten die kulturelle Vielfalt Bonns mit Rhein-Schiffahrt, Museen und interessanten Lokalitäten - für die Abendessen der gesamten RSC-Truppe.
Eine tolle Woche - eine tolle Reise.

2016 Rad am Ring - 30.-31. Juli 2016

Text: Axel Vette, Fotos: Axel Vette, Martin Beet

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2016 Rad am Ring – die grüne Hölle
Das Event: Mehrere tausend Teilnehmer und Teilnehmerinnen starteten beim 24-Stunden-Fahren (Sonnabend ab 12:30 Uhr durch die Nacht bis Sonntag 12:30) mit dem Rad, Rennrad, Mountainbike oder sogar E-bike, auf dem Nürburgring. Es konnte in 2er, 4er oder 8er Teams gestartet werden. Sogar Einzelfahrer waren am Start. Weiterhin fanden statt: Jedermann-Rennen, Rudig-Altig-Race der Radprofis, Giro-Classico (Radfahren auf traditionellen Rennrädern) und ein Zeitfahren. Wir hatten ein Zelt aufgebaut, das Auto parkte davor, und nicht weit davon entfernt befand sich die große Bühne. Für Unterhaltung nahe dem Fahrerlager war gesorgt, und viele Verkaufsstände rund um das Thema Fahrrad rundeten die Veranstaltung ab.
Die Strecke: 26 Kilometer; 534 Höhenmeter pro Runde. Der Ring stellte hohe Ansprüche, denn Zeit zur Entspannung gab es nicht! Ein stetiges Auf- und Ab mit einem langen, knapp vier Kilometer Anstieg zur Hohen Acht, die in einer 18 prozentigen Steigung gipfelte, forderte den Radfahrer bis aufs Äußerste.

Das Team: Axel Vette fuhr nur am ersten Tag und schaffte fünf Runden. Martin, motiviert bis unter die Haarspitzen, brachte es auf 12 Runden – Respekt.
Das Wetter: heiter bis wolkig – kein Regen!!!! Zwar hatte es am Freitag und auf die Nacht zum Sonnabend heftigst geschüttet; doch während des Rennens herrschte ideales Radfahrwetter.
Die Veranstaltung war aufwendig, minutiös organisiert. Auf diesem anspruchsvollen Rundkurs konnten die Fahrer und Fahrerinnen bis an ihre Leistungsgrenzen gehen. Auf bzw. neben der Strecke herrschte tagsüber reichlich Trubel; rund um die Boxengasse war es ziemlich wuselig. Nachts über den Ring, auf dem die Fahrradlichter wie Glühwürmchen blinkten, und man bei 80 km/h die Abfahrt hinunter ins Dunkel hinunter sauste, war ein besonderes Erlebnis. Man sollte einmal in seinem Rennradleben an dieser Veranstaltung teilgenommen haben – viele werden es immer wieder tun!

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Permanentenausfahrt am Sa. 20. August, 2016

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Rot-Gold aktiv!
Während sich ein Team um Günter, Ossy und Axel um die neue Rot-Gold- CTF kümmern und deren Strecke erkunden hat eine Gruppe mit 9 Rot-Gold-Mitglieder und Gästen die 80 km der "Marsch-und Geest-Permanente" flott abgeradelt. Fazit: da ist für jeden etwas dabei.
Weiterhin viel Freude uns allen!

Pauli Marathon

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Text + Fotos: Martin Beet

Screenshot 2016 09 05 15 29 28Den ganzen Samstag habe ich wegen der Wettervorhersage zuhause rumgenölt. Naja. Zum Glück hatten Carsten und ich uns gegenseitig versprochen, dass wir fahren "egal was für ein Wetter ist".

Viertel vor 6. Es ist ziemlich dunkel und noch trocken... das ändert sich bald; je näher wir HH auf der Autbahn kommen, desto mehr regnet es. Kurz vor dem Maschener Kreuz Starkregen... das kann ja heiter werden! Anmelden geht schnell, ist ja kaum jemand da :-\. Die Hinfahrt hatte doch etwas länger gedauert als geplant, deswegen setzen wir gerade noch unsere Räder zusammen als die Marathonstarter bei leichtem Daueregen auf den Weg machen. Naja. Mit knapp 15min Verspätung starten wir. Carsten macht ordentlich Tempo; nach 2 mal Abbiegen sind wir gefühlt schon raus aus der Stadt - ein Gefühl, dass sich in den nächsten 220 km nicht ändern sollte- wir schnurren durch tolle kleine Nebenstraßen und Wirtschaftswege.

Schon nach einer 3/4h fahren wir auf eine Gruppe Goldies auf. Der Regen ist stetig aber nicht stark, und nach einer Weile bemerken wir ihn kaum mehr, zum Glück ist es ja nicht kalt. Wir kommen ohne Platten - im Gegensatz zu einer Handvoll Mitstreiter - durch einen längeren Abschnitt mit Rollsplit und dann an die erste Kontrolle in Bücken. Das hier aufgefahrene Büffet kann sich ohne Weiteres mit jedem Bäcker/Restaurant messen, einzig Kaffee hat gefehlt (den hätte man aber von den total freundlichen HelferInnen bestimmt auch noch bekommen).

Frühstück war ja schon 'ne Weile her :-). Der Regen hatte so gut wie aufgehört, als wir gegen 10 dann wieder auf die Strecke gingen.
Nach einiger Zeit ist Alex dann auf uns aufgefahren, erstaunlicherweise erst seit diesem Jahr auf dem Rennrad, aber schon angenehm ruhig und umsichtig auch innerhalb einer Gruppe

Der Regen hatte aufgehört, weiter gings auf ruhigen Straßen durch schöne Landschaft zwischen Meck-Pom und Schleswig-Holstein. So langsam machte sich das hohe Anfangstempo bei Carsten und mir bemerkbar, und ich war ganz froh, als wir bei der 2ten Kontrollstelle eintrafen. Alex hatte sich jetzt "fest" mit uns verbündet, und wir sind flott weiter zum Schaalsee; Alex ist der etwas versteckte Streckenteiler in Salem aufgefallen, an dem ich erstmal vorbeigedonnert bin (andere haben es erst wieder in Lemwarde gemerkt ;-) ).
Die Strecke um den Schaalsee kannte ich (in entgegengesetzter Richtung) von zwei Frühjahrsbegegnungen des Audax Club SH, schön ist es hier. Einzig die zur Landtagswahl aufgehängten NPD Poster trüben etwas die Stimmung. Direkt am Schaalsee ist dann die Kontrollstelle in Lassahn gelegen. Auch hier das schon vertraute Bild - Verpflegung, die keine Wünsche offen lies, trocken, WC vorhanden, hochmotivierte Helfer. Wir schließen uns mit einer weiteren 3er Gruppe zusammen und "reiten" (Straßen-)Wellen.

Der Regen setzt wieder ein - Regenjacke an - ja-nein?? Ok. Dann also kurz anhalten; den Rest lassen wir erstmal ziehen, die nächste Kontrolle ist nicht weit. Also Regenzeug an, schon wird der Regen weniger, hört auf - ARGH - also wieder aus? Ja! Das spielen wir später nochmal, dann wird es allerdings richtig schön und die Sonne kommt durch. Kurz vor der letzten Kontrolle noch eine Schrecksekunde- hinter uns lautes Bremsen-Quitschen und ein schlingernder Opel Corsa - beinahe wären wir noch von hinten von der Straße gebügelt worden :-(. In Büttenwarder konnte man sogar Bier bekommen... naja, lieber 'ne Fritz Cola und noch ein paar von den VEBs (Vegane Energie-Bomben aus Schokolade).

Die letzten km lassen die Oberschenkel nochmal brennen, etwas übermütig und mit einem deutlich über 30 gelegenen Schnitt fahren wir noch auf eine Gruppe vor uns auf und lassen diese dann hinter uns. Im Ziel Schulterklopfen, unsere Gruppe freut sich über die schöne Fahrt. Alex ist bis zum Schluss drangeblieben, klasse! Wir erfahren von der erschreckend niedrigen Teilnehmerzahl. Da wundert es nicht, dass jeder mit Handschlag begrüßt wird.
Auf der Rückfahrt im Stau lassen wir nochmal Revue passieren- uns fällt nichts ein, was die Organisatoren hätten besser machen können, Streckenführung, Abstand und Einrichtung der Kotnrollstellen, Ausschilderung, Verpflegung - eins besser als das andere. Hoffentlich lassen sich die St Paulianer nicht abschrecken, auch in Zukunft Kaperfahrt und RTF auszurichten - Rot Gold ist auf jeden Fall dabei!!!

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Sternfahrt nach Kirchlengern

Text: Martin Beet; Fotos: Martin Beet, Carsten Wulf, Unbekannt

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Kein Auto auf der Straße. Alles ist ruhig. Gedämpfte Stimmen, es wird erstmal wenig gesprochen, man hört nur das Surren der Kette. Rehe und Raubvögel gibt es zu sehen. Das ist das Schöne am Sternfahren. Wir hatten uns in Kirchlengern "hinterm" Teutoburger Wald angekündigt, um einen Vereinsbesuch im nächsten Jahr vorzubereiten. Mit dem Zug dorthin ist umständlich, und wir haben ja schließlich Rennräder... Zum Glück ist eigentlich immer jemand für derartigen Quatsch zu haben ;-), also haben Carsten und ich uns auf einem eben automagisch auf gpsies erzeugten Track auf dem Weg gemacht. Zunächst auf der "Standardstrecke" nach Sulingen, dann auf nicht immer offensichtlichen aber stets guten Wegen weiter Richtung Süden. Es läuft gut, lockerer 29er Schnitt. Kurz vor Rahden Halt beim Bäcker. Wir kommen nett ins Gespräch, selbst hier sagt man noch "Moin". Der Kaffee ist leider "zwischen" Carsten und mir alle, also dauert es etwas länger als gedacht, bis wir wieder auf den Rädern sitzen. Nach gut 20km fädeln wir uns bei Börninghausen in die letzten 20km der RTF "Zur schönen Aussicht" ein. Diese führt mit sparsamer aber noch ausreichender Beschilderung jetzt doch über einige Hügel nach Kirchlengern. In Kirchlengern hatte man uns tatsächlich erwartet ("Was - nur zu zweit? ;-)") - gut dass wir gefahren sind.

Die Infrastruktur bilderbuchmäßig, wir stärken uns am Kuchenbuffet und fachsimpeln mit dem 1. Vorsitzenden des RTC über Vereinsführung allgemein und RTFs im Besonderen. Über die netten Gespräche wird es viel zu spät, so dass wir jetzt insgesamt mehr als eine Stunde später als geplant wieder auf der Strecke sind. An der ersten Kontrollstelle harrt dankenswerterweise noch ein einzelner Helfer aus, um uns kurz zu versorgen, aber danach sind sowohl Beschilderung als auch Kontrollstellen abgebaut. Wir folgen der landschaftlich schönen, mit reichlich Höhenmetern und noch mehr Rollsplit gespickten Strecke, bis wir uns bei Bad Essen vom Track verabschieden und den Heimweg antreten. In Bohmte legen wir nach inzwischen 180km einen längst überfälligen Stopp beim Bäcker ein. Mit einem Biker kommen wir ins Gespräch über das in Bohmte umgesetzte shared space Konzept (https://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space_in_Bohmte).

Zunächst sorgen die verdrückten Kuchen und Kekse für Schub, aber allmählich machen sich die Höhenmeter, das hohe Anfangtempo und die begrenzten Stopps bemerkbar. In der von Mooren und geraden Straßen und sonst herzlich wenig geprägten Landschaft um Diepholz kämpfen wir uns gegen den stur von vorne wehenden Wind nach Norden. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir endlich wieder nach Sulingen. Hier versorgen wir uns mit Zucker+Koffein sowie Proteinen. Die heimatlichen Gefilde geben Auftrieb, wir wechseln uns an der Windkante ab. Bei Heiligenfelde gibt es sogar für ein paar Minuten Windschatten bei einem adretten Duo, dann sausen wir mit 50 nach Gödesdorf runter. Das Wetter hat gehalten, im Hellen kommen wir wieder bei mir zuhause an. Carsten hat am Ende die 3 vorne auf'm Tacho - Ziel erreicht. Fazit: es war mal wieder 'ne tolle Tour!

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Die Tour für das Kinderhospitz Löwenherz

Text: Günter Becker; Foto: Manfred Peschka

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42 Radsportler fuhren am Samstag für den Guten Zweck; bei einer Startgebühr von 10€ kamen doch tatsächlich 420€ zusammen, der Spaßfaktor .... unbezahlbar . Mein Dank an die Biker, die alle Straßen freigehalten haben, ihr ward super. Die Kuchentafel war soooo lecker; eine sehr schöne Aktion für eine doch so ernste Sache. Wer noch nicht am Tag der offenen Tür in Syke war sollte das für 2017 planen .

HH-B-HH - Heftige Hindernisse bezwungen, heile heimwärts, oder "Bindig der Bahn"

P1110085P1110081Die meisten Langstrecken-Interessierten im Norden "stoßen" irgendwann auf HHB - das vom Audax Club SH ausgerichtete "Brevet/Zeitfahren" von Hamburg nach Berlin. Diese Veranstaltung ist quasi legendär - vom beengten aber immer netten Frühstück im Fährhaus Altengamme, über die Elbblicke, die weite Landschaft Brandenburgs und die "Alleen der Leiden" bis hin zur kultigen Ankunft in Berlin. Dömitz, Lenzen, Rhinow, Friesack, Nauen - Orte, die ich zumindest vorher nie gehört hatte, sind HHB-Fahrern bestens bekannt. Nachdem ich zweimal als Einzelstarter dabei war, wollten wir dieses Jahr zu dritt unserer Langstreckensaison den krönenden Abschluss geben, und wir hatten trotz der rapiden Vergabe der Startplätze alle 3 einen "ergattert".

Die Vorbereitung war leidlich gut, 2 von uns kamen aus mehrwöchigen Urlauben (erstaunlicherweise ohne Rad ;-) ). Diskussionen bzgl Übernachtung und Rücktransport hatten am Ende ergeben, dass wir in einer Pension nahe am Ziel bleiben und mit dem Rad am Sonntag zurückfahren würden (wenn man das Rad schon mal da hat... ;-) ). Burkhart vom AudaxClub SH hatte sich bereit erklärt, Gepäck auch wieder zurück nach HH zu nehmen.

Das selbst-gewählte Los des Randonneurs führt oft zur frühem Aufstehen - auch dieses Mal klingeln um 4 herum bei uns die Wecker. Während Carsten mich dankenswerterweise nochmal abholen würde, wollen wir Stefan am Start treffen. Kurz vor unserer Abfahrt eine Whatsapp von Stefan: "Bindig der Bahn" Hä??? "Bin auf der Bahn? Bin nich dabei?" "Windig, der Wahn?" Egal, wir müssen los. Am Start im Dunkel herrscht reger Betrieb, Radler mit und ohne Licht kreuz und quer, was die ohnehin schwierige Parkplatzsuche noch erschwert. Whatsapp von Stefan "Bin am Frühstücken" - super.
Räder zusammenbauen, Gepäck sortieren und abgeben, irgendwie hatten wir dann doch zuwenig Zeit für das alles eingeplant, so dass wir dann im Wesentlichen ohne bzw mit hastig heruntergeschlungenem Frühstück mit 10-minütiger Verspätung loskommen... und dann doch nicht, da eine Straßensperrung bzw neue Straße uns gleich am Anfang erstmal in die Irre fahren lassen...

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So ist es bereits viertel vor 8 als wir endlich auf der anderen Elbseite sind. Es nieselt und ist kalt, bei mir geht es, aber Stefan fährt mit einem geliehenen Paar Fingerlinge und Funktionshose, da er leider seine Tasche mit "Überklamotten" zuhause stehen lassen hat... Trotzdem kommen wir recht schnell in Tritt, wechseln uns flüssig ab und passieren einige Gruppen. Einige stehen am Rand und haben schon den ersten Defekt oder wechseln Klamotten. Der angekündigte Gegenwind hält sich (noch) in Grenzen und wir sind flott unterwegs. Nach ~30km kurzer Wasserstopp. "Kaffee in Bleckede?"... hm, wir planen eigentlich, bis zur einzigen Kontrolle in Dömitz durchzufahren. Weiter geht es, durch Bleckede und die Algarve (Alt Garge ;-) ), unser Track beschert uns den ersten einiger knackiger Anstiege zwischen hier und Hitzacker. Bei der Abfahrt treffen wir wieder auf eine Gruppe Brandenburger, mit denen wir vorher schon mal 10km mitgerollt waren und die - anders als wir - den Elberadweg genommen hatten. Zwischen Bleckede und Hitzacker ist es (ja) deutlich wellig, und Stefan hat als Leichtgewicht ohne Gepäck sichtlich seinen Spaß. Wir rollen erstmal mit den Brandenburgern mit, die auf vielen Nebenwegen die Strecke zwischen Hitzacker und Dömitz "überwinden" - die waren schon öfter hier... Gegen 11 sind wir an der Kontrolle in Dömitz. Hier begegnen uns die letzten Velomobile, die deutlich später starten und in der Regel keine 7h für die gut 270km nach Berlin brauchen.

Wir haben vorher abgemacht, auf eigene Faust weiterzufahren, da die Gruppe einen doch eher inhomogenen Fahrstil hatte. Nach dem kurzen Schlenker durch Meck-Pomm ist man ab kurz hinter Dömitz die ganze restliche Strecke bis Berlin in Brandenburg. Es geht durch sehr weite, kaum besiedelte Landstriche in denen es einige besondere Vögel (auch der fliegenden Sorte ;-) ) aber sonst auf unserem Weg wenig zu sehen gibt - man merkt, dass Brandenburg nach Mecklenburg das am wenigsten besiedelte Bundesland ist. Insbesondere gibt es hier nirgendwo Schutz vor dem jetzt doch recht starken Ostwind. Nachdem Stefan bis Dömitz auch viel vorne war, macht sich jetzt nach gut 100km das reduzierte Fahrradprogramm der letzten Wochen zunehmend bemerkbar. In Wittenberge ist dann eine Pause fällig - endlich Kaffee ... und evtl auch der "Vorbote" unserer späteren späten Ankunft, da es doch - nachdem wir erstmal im Warmen und Trockenen sitzen - eine ganze Weile dauert, bis wir wieder loskommen. Wir arbeiten uns weiter gegen den Wind nach Süd-Osten. Hinter Havelberg kurze Pause an einem Radwander-Rastplatz. Hier waren vor 3 Jahren noch deutlich die Folgen des Elbhochwassers zu sehen. Trotzdem gerade Stefan zunehmend "beißen" muss, ist die Stimmung gut, aber der Wind nervt und der Asphalt rollt streckenweise überhaupt nicht! Die Verflegungspunkte gerade samstagnachmittags und sonntags sind hier rar gesäht, und wir hangeln uns an diesen entlang, Rhinow, dann bei einsetzender Dunkelheit durch den Wald nach Friesack. Wir werden im Aldi auf die vielen "Besucher" in Radklamotten angesprochen und kommen nett ins Gespräch - auch das ist HHB. Carsten packt seine Wunderwaffe aus - Cola und Schokolade. Im Dunkeln geht es nun wieder deutlich zügiger richtung Süden. Die Nacht hat ihre eigenen Reize, ein Windpark bietet ein spektakuläres Bild aus roten "Sternen". Es wird kaum gesprochen, Carsten und ich wechseln wie ein Uhrwerk. Letzter Tankstopp in Nauen. Flüssig geht es weiter, schneller als gedacht sind wir in Berlin. Die 10km durch die Stadt ziehen sich etwas aufgrund der Ampeln. Kurz vor Ende kommen wir an einem Liegerad mit Defekt vorbei - wie ärgerlich! Dann das Ziel - geschafft! Wir schnacken im Ziel kurz mit Bärbel und Burkhart, aber so ganz viel Zeit bleibt nicht, falls wir noch was zu Essen bekommen wollen.

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Die Pension Sena liegt direkt auf dem Track etwa 2km vor dem Ziel und hat praktischerweise einen Italiener im Erdgeschoss. Wir verstauen mit Hilfe des sehr zuvorkommenden Besitzers, Herrn El-Lakkis, unsere Räder. Trotzdem es kurz vor Geschäftsschluss ist, können wir in der Trattoria Gardenia noch lecker Pizza essen.
Auf unserem Zimmer tut es dann doch gut, endlich die Beine hochzulegen. Wir planen kurz den nächsten Tag; um zu einer vernünftigen Zeit wieder in HH zu sein, wollen wir spätestens um 7 los. Frühstücken wollen wir in Friesack.

Viel zu früh, wenn auch deutlich später als gestern, klingelt der Wecker. Ich habe geschlafen wie ein Stein. Stefan fährt mit zurück (als ob das je in Frage gestanden hätte ;-) ). Wir entscheiden, auf dem gleichen Track zurück zu fahren, um länger die Option der Bahn zu haben, statt wie geplant in Havelberg über die Elbe und durchs Wendtland. Zunächst geht es zurück zum Wassersportheim in Gatow, um unsere Rucksäcke abzuliefern. Toll, dass das möglich ist! Dann nach Spandau rein. Wir nehmen den Zug, um aus der Stadt herauszukommen. Bäcker Thonke in Friesack ist sehr gemütlich und hat große Auswahl, so dass wir eigentlich viel zu ausgiebig frühstücken. Toll ist es, dann wieder auf der Bahn zu sein. Frisch gestärkt und mit leichtem Rückenwind geht es anfangs noch durch Wald über die flachen Landstraßen nach NW. Ein alter Freund, die 3 vorne bei der Geschwindigkeitsanzeige, lässt sich endlich mal wieder blicken.

Es ist eigentlich ganz nett, nochmal die Strecke "Revue passieren" zu lassen. Die eine oder andere Kopfsteinpflasterumfahrung können wir dadurch nutzen. Die Baustelle am Deich südlich von Wittenberge ist natürlich immer noch da, aber auf der anderen Seite ergibt sich eine Alternative zu einem von uns umfahrenen Schotterstück, bei dem man deutlich länger gut am Deich entlang fährt. Spätestens jetzt machen sich dann doch bei dem einen oder anderen die gestern verbratenen Körner und Sitzfleisch bemerkbar. Leider bleibt auch den ganzen Tag der sture Nebel hängen, so dass statt des angekündigten schönen Herbsttages recht kühl und grau bleibt. Es ist ruhig, Stefan spult stoisch hinter uns seine Kilometer herunter - beachtlich! Wieder südlich der Elbe angekommen nehmen wir den ursprünglich geplanten schön zu fahrenden Weg an der Elbuferstraße bis Hitzacker. Die Pause im netten Kaffee Klatsch fällt kürzer aus als sonst - wir wollen jetzt doch nach Hause. Kollektiv verdrängt hatten wir allerdings, dass ja westlich von Hitzacker einige Höhenmeter auf uns warteten - Steigungen bis 13% - und das jetzt - ARGH! Also nochmal Kräfte mobilisieren. Irgendwie scheint das dann nachgewirkt zu haben, weil wir jetzt zunehmend schneller werden. Die letzten 20km donnern wir inzwischen wieder im Dunkeln mit 33-34 durch die Orte südlich der Elbe zur Brücke bei Geesthacht. 2km vor dem Ziel treffen wir auf Burkhart - wie abgesprochen liegt unser Gepäck im Fährhaus - ganz vielen Dank! Ziemlich genau um 8 sind wir wieder zurück, allgemeines Schulterklopfen.

Nach dem etwas verkorksten Start hat soweit alles super geklappt. Bei mir stehen am Ende in Summe genau 500km und 19:07 Nettozeit auf der Uhr. Erstaunlicherweise waren wir dann am Sonntag mit Rückenwind doch gar nicht so viel schneller als hin am Samstag. Brutto sind es allerdings gut 24h. Die Pausen passen eher zu Brevet/Etappenfahrt als "Zeitfahren", ist aber drittrangig. Treffender als Stefan kann ich es auch nicht zusammenfassen: "Das war mal wieder ein ziemlich krasses Ding, insbesondere am Samstag, mit dem "Püsterchen" von vorne, Kälte und Nässe[..] So was lässt sich nur als Team durchziehen, wo jeder auf dem anderen aufpasst[..]".

Vielen Dank an Carsten und Stefan und gerne bis zum nächsten Mal!

CTF Generalprobe für 2017

CTF Probe
Text und Foto: Günter Becker

Es ist ein weiter Weg vom Fernsehsessel bis zum Sattel meines Mtbs, aber der Entschluss steht, am Sonntag fahren wir in Heilshorn. Was wäre denn ein Sonntag im Herbst ohne Schlamm und Schmodder im Gesicht, auf der Brille und auf dem Rücken sowieso? Irgendwann muss man es krachen lassen, und jetzt war es soweit. Diese MTB-Tour zeigte mir aber auch meine GARMIN Grenzen auf; also im Wald war das noch nichts mit Garmin, da muss ich noch üben, aber sonst war es sehr nett und Danke an alle Mitstreiter.

Ab sofort jeden Sonntag...............

 

Ohne Radsportverein kein Radsport

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Jetzt im Herbst kann man mal überlegen , wer macht die tollen RTFs, auf denen ich 2017 fahren will? Wer betreibt den Aufwand, wo ich für 5 € inkl. Essen und trinken 150 Kilometer radeln kann? Wie lange soll es so etwas noch geben, ohne Vereine? Wie lange soll es das noch geben ohne DEINE Hilfe?
Hier mal etwas zum überlegen von Jule radelt und Günter,
Ohne Radsportverein kein Radsport!
Mittlerweile ist es jedem möglich auch an Rennen teilzunehmen. Über die gesperrten Straßen jagen wie die Profis, oder das fahrerische Können bei Cross Country Rennen unter Beweis stellen, oder die Ausdauer bei Marathons bis ans absolute Limit bewegen. Oder auch ohne Wettkampfcharakter auf einer CTF- oder RTF-Veranstaltung ausgeschilderte Natur genießen. Alles nur gegen einen kleinen Obolus. Oder, oder, oder!

Das einzige was wohl zwingend erforderlich ist, ist ein Fahrrad und schon kann es losgehen. Toll! Im ersten Moment klingt es erst mal wunderbar einfach, unkompliziert und barrierefrei. Aber ich finde, es gibt da auch ein dickes Aber!
Hinter diesen ganzen Veranstaltungen, an denen viele von uns mit wachsender Begeisterung teilnehmen, steckt ein riesiger Berg an Organisation und sehr vielen fleißigen Händen, Zeit, Geld, Regularien, Bestimmungen und noch mehr Organisation und Geld! Basis einer jeden Veranstaltung ist ein Radverein, der mit seiner Radsportabteilung und Mitgliedern beim BDR angemeldet ist und somit die Voraussetzung erfüllt, eine Veranstaltung anzumelden und überhaupt möglich zu machen
Menschen mögen es gern unkompliziert und bequem, und es ist sicherlich auch schön, (Rad)Sport zu betreiben ohne Verpflichtungen zu haben, klar. Aber längerfristig gesehen, beißt sich da wohl die Katze in den eigenen Schwanz. Zumindest wenn die Zahl der unorganisierten Sportler weiter steigt. Immer wieder höre ich „was soll ich denn im Verein? Brauche ich nicht, ich kann auch so (mit)fahren, Vereinsmeierei, keine Lust auf Aufgaben …“ Es ist schön wenn sich die Leute einbringen, aber für gewöhnlich wird auch niemand gezwungen. Aber es lohnt sich auf alle Fälle zu helfen! Immer!
Keine Mitglieder, keine Vereine, keine Veranstaltungen! Die Rechnung ist ganz einfach!
Kleine Vereine, kleine Kasse, aber trotzdem hohe Gebühren um eine Veranstaltung anzumelden und ein Berg an Organisation um sie durchzuführen. Die Vereine stemmen ein enormes finanzielles Paket, und wenn die Kasse nach einer Veranstaltung bei Null stehen bleibt ist es eigentlich ein Gewinn!! Es gibt jede Menge Gebühren und Regularien vom BDR.
Vielleicht macht so ein Radsportverein für viele Köpfe auch eher einen eingestaubten Eindruck. Aus den Erfahrungen mit dem RSC ROT GOLD kann ich da nur widersprechen. Wir sind ein kleiner, aber moderner und wachsender Verein, mit vielen Aktivitäten, Trainingsgruppen, einer gesunden Altersstruktur und vielen Mitgliedern, die auch über den Sport hinaus zusammen gewachsen sind. Und es ist wirklich klasse, diese Aufwärtsbewegung zu beobachten und mitzuwirken.
Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich vor ein paar Jahren einem Verein beigetreten bin, und ich kann es nur jedem empfehlen. Ich habe in den letzten Jahren nur positive Erfahrungen gesammelt, tolle Menschen getroffen und viel gelernt!
Radsport lebt! Macht mit!
Du findest meinen Verein unter RSC-ROT GOLD BREMEN.de und auch bei FACEBOOK heißen wir RSC ROT GOLD,
Jule radelt und Günter Becker

Leserbrief an "Tour-Magazin" zum Text: "Verbotene Liebe" in Heft 11/2016

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Liebe Tour Redaktion,

nach dem Lesen des Artikels „Verbotene Liebe“ in Heft 11 habe ich gedacht, was für ein Idiot muss ich sein. Zusammen mit einer großen Zahl von Vereinskollegen organisieren wir – genehmigte – Breitensportveranstaltungen. Von Jahr zu Jahr wird der organisatorische Aufwand größer und die Genehmigungen werden mit mehr Auflagen verbunden. Warum tun wir uns das an, wo es doch offensichtlich so einfach ist, eine spannende Veranstaltung durchzuführen?
Meinen ersten Impuls, dazu einen Leserbrief zu schreiben, habe ich unterdrückt. Bringt eh nichts. Doch eure Anmerkung zu dem Leserbrief von Leopold Kovanda in Heft 12 lässt meine Halsschlagader anschwellen. Das ist der Gipfel der Scheinheiligkeit! „Solche Leute in ihrem Tun zu beobachten und nach ihren Motiven zu befragen, gehört zu den Aufgaben von Journalisten.“ Das mag sein. Nach meiner Auffassung gehört zu den Aufgaben von Journalisten aber auch eine kritische Distanz. Die ist in dem Artikel nirgends zu finden, das Gegenteil ist der Fall.
Besonders am Schluss des Artikels wird das deutlich: „Von dem Cross-Spuk zeugt nichts. Außer ein paar Reifenspuren im Schlamm“. Hätte euer „Journalist“ genauer hingeschaut, dann hätte er unter dem Schlamm die verbrannte Erde entdeckt. Und zwar genau die verbrannte Erde, die uns Vereinen das Leben immer schwerer macht und die Genehmigungsverfahren immer aufwendiger.

Mit radsportlichen Grüßen,
Manfred Peschka
1. Vorsitzender RSC Rot-Gold Bremen e.V.

Wintercross zum 4. Advent

15590786 749177168569518 6017505465682928978 oText: Günter Becker ; Fotos: Günter Becker, Holger Luttmann

Eine prima Tour zum 4. Advent, 7 Radsportfreunde vom RSC ROT GOLD, tummelten sich in Syke durch Wald und Wiesen und naja mehr durch den Wald , Radsportfreund Holger hatte eine tolle Strecke ausgesucht, nicht leicht aber klasse. Danke für die schöne Tour.

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Quartett eröffnet die Ü 30 Trainingssaison

30Bei trockenem, aber kühlem Wetter haben Erik, Martin, Manfred und Holger in moderatem Tempo in etwas mehr als 2 Std. die ersten Trainingskilometer abgespult.
Auf dem Kurs der Fünfhügelpermanenten wurde schnell klar, dass die Steigungen im Oktober mit mehr Leichtigkeit genommen wurden und der Trainingstreff seine Berechtigung hat.
Es gab unterwegs viel zu schnacken und auf die Höhepunkte der Saison vorauszublicken.
Mit einem wunderbaren roten Abendhimmel wurden wir zusätzlich für unsere Kurbelei belohnt.

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