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Genau am Ende den letzten Regenschauers für den Tag starten Robert und Volker am Sonntag in Großhansdorf auf die Strecke. Bei anfänglich nassen Straßen und leichtem Nieselregen verfolgt uns etwas das Pannenpech. Erste enttäuschende Feststellung des Tages: keine Tankstelle rund um Hamburg ist für Reifendrücke von Rennrädern ausgerüstet. Nieselregen und Pannenpech ließen dann aber schnell nach und das Wetter wurde immer besser. Bis es am Nachmittag dann bei strahlendem Sonnenschein rund um Segeberg, Bad Oldeslohe und Mölln über die kleinen welligen Kuppen von Schleswig-Holstein geht. Selbstverständlich fehlt auch die Schleswig-Holstein-Zentralmassiv-Bergwertung zum 77,5 m hohen Klingberg nicht.

Text + Fotos: Volker Bernd

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...oder die Reise zum Mittelpunkt.
Eine wunderschöne Runde durch Schleswig-Holstein stand vergangenes Wochenende an. Großes Lob an Bernd von der RSG Mittelpunkt, die Überarbeitung der Strecke zur Brevet- Eignung passt top, der Rückweg über Dätgen ist viel schöner als im vergangenen Jahr. Die Strecke ist abwechslungsreich und macht so auch Spaß. Ein Regenschauer konnte kontrolliert unter dem Vordach einer Grundschule ausgesessen werden. Sonst war schönes Wetter- der Wind kann keinen echten Bremer Deichkämpfer schocken😉, und so konnten wir Schleswig-Holstein von seiner welligen, schönen Seite genießen. Ein toller Sonntag.

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Text + Fotos: Elli Schröder

Am 1. Februar 2020 trafen sich einige Mitglieder und Gäste, um ihr Wissen zum Thema erste Hilfe in den Modulen Sport und Verkehr aufzufrischen.

Wir hatten einen Kurs beim DRK-Kreisverband Wesermünde gebucht.

Nach einer freundlichen Begrüßung und Vorstellungsrunde wurde jeder Teilnehmer nach seinen Erwartungen gefragt.
Wir wünschten z.B.: Auffrischung, Wiederholung, Neues, Sicherheit gewinnen, Panik vermeiden, Selbsthilfe, Material, Kreislaufstörung, Beatmungshilfe und Stürze.

Die Kursleiterin (Frau König) hat, meiner Meinung nach, recht kurzweilig und kompetent alle gewünschten Themen behandelt. Durch praktische Übungen (Verbände anlegen, stabile Seitenlage) wurden die vielen Informationen verinnerlicht und der Kurs aufgelockert.

Als Material für Touren empfahl uns Frau König:
• Pflaster
• Rettungsdecke
• 1 Verbandspäckchen
• 1 sterile Kompresse

0f0e2b1f 4111 4cb9 90dd 11e466dbc35aAm 05.01.20 fuhr ich das erste Mal mit einem Crosser bei der WWBT, Westfalen-Winter-Bike-Trophy. Dies ist eine Winterserie von Country-Touren-Fahrten (CTF) für Jedermann.
Organisiert wird diese von einem Zusammenschluss von Veranstaltern aus dem Radsportbezirk Westfalen-Mitte, um zusammen eine Winter Serie auf die Beine zu stellen. Man bekommt eine Lenkernummer, einen QR-Code und eine Serienkarte für neun Veranstaltungen von Januar bis März. Wer mehrere Touren fährt, bekommt am Ende eine kleine Auszeichnung.
Die Auftaktveranstaltung „Schlösserroute“ wurde von dem SC Capelle ausgerichtet. 892 Teilnehmer starteten. Das ganze Dorf, Sportler, Anwohner und die freiwillige Feuerwehr waren aktiv. Fünf Rot-Goldene testeten die 52 km Schlamm-Strecken rund um Capelle. Es war eine schöne Strecke, mit einer Kontrollstelle auf dem Gelände des Schloss Nordkirchen. Ich fühlte mich auf dem Crosser richtig wohl und werde, so oft wie möglich, an den nächsten Sonntagen morgens um sechs nach Westfalen fahren......

Elli Schröder

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Zum dritten Mal fuhren Ossy und ich an Silvester nach Hannover zur Silvester CTF der Radsportgemeinschaft Hannover.
Insgesamt waren wir acht Rot-Goldene, die sich für die 50 km Runde entschieden hatten. Durch die Eilenriede ging es zu den Ricklinger Teichen. Dort gab es einen Rundkurs, welcher mehrfach durchfahren wurde. Für die „ Jungen Wilden“ gab es sogar einige Single Trails.
Am 31.12.20 steht schon ein Termin in meinem neuen Kalender :-)

Elli Schröder

Eines unserer Mitglieder leidet an ALS und ist, um weiter Radfahren zu können, Anfang der Saison 2019 auf ein Liegedreirad umgestiegen. Wenn die Handkraft nachlässt, so dass ein sicherer Bremsvorgang nicht gewährleistet ist, muss eine Alternativlösung gefunden werden..

Da das Liegedreirad mit mechanischen Bremszangen ausgestattet ist, kann man die Bremsbetätigung so umbauen, dass mit einer seitlichen Bewegung des linken Knies sicher gebremst werden kann. Dazu muss ein handelsüblicher Bremsgriff für ein Lastendreirad mit 2 Zugabgängen (z.B. Promax Doppelbremshebel) umgerüstet und mit einer Hebelverlängerung ausgestattet werden.

Dabei ist die Frage zu klären, wie lang der Hebel letztlich sein muss. Einflussparameter dafür sind

  • die Beinlänge des Fahrers;

  • die seitlichen Kräfte, die der Fahrer mit seinem linken Beinaufbringen kann;

  • und die Wegstrecke, die seitlich mit dem Knie aufgebracht werden kann.

Es läuft also auf einen Kompromiss hinaus. Je länger der Hebel ist, umso geringer sind die Betätigungskräfte, umso größer ist allerdings auch der Betätigungsweg. Um diesen Kompromiss einzugrenzen, haben wir einen ersten Prototypen gebaut, der vielfach verstellbar ist.

Im ersten Schritt wird die Kunststoffauflage des Bremsgriffs abgeschraubt. Die Bohrungen haben einen Durchmesser von 5mm. Bingo! Kerndurchmesser für M6, die Befestigungsfrage ist damit geklärt. Aus einem U-Profil ist schnell eine Verlängerung gemacht, die über die beiden Gewinde im Hebel befestigt werden. Ein Kniepad (Holzscheibe mit durchgesteckter M5-Schraube) kann auf der Verlängerung in 25 mm Schritten befestigt werden.

Auf dem Zentralrohr des Rahmens (in diesem Fall mit Durchmesser 45 mm) wird ein 22mm Rohr mit einer zweigeteilten Schelle befestigt. Auf diesem Rohr ist der Bremsgriff frei verschiebbar. Durch Verschieben des Bremsgriffs und entsprechende Anpassung der Hebelverlängerung kann die Bremsbetätigung an die Kräfte/ Wege sowie an die Beinlänge des Fahrers angepasst werden. Das nachfolgende Bild zeigt eine Sitz- und Betätigungsprobe. Das Kniepad ist leider kaum zu erkennen. Schwarz vor schwarzem Hintergrund …

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